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Häufige Fragen
Hier beantworten wir die Fragen, die uns am häufigsten erreichen — zu Verein, Mitgliedschaft, Anbau, Qualität und den gesetzlichen Rahmenbedingungen nach dem Konsumcannabisgesetz (KCanG).
Der HolyGrow e.V. ist ein eingetragener Verein, der als Anbauvereinigung nach dem Konsumcannabisgesetz organisiert ist. Der Verein baut Cannabis gemeinschaftlich an und gibt es ausschließlich an seine eigenen Mitglieder weiter — nicht an Dritte und nicht auf einem freien Markt.
Wir schaffen einen sicheren, legalen und kontrollierten Zugang zu Cannabis für unsere Mitglieder. Dazu gehören Schadstofffreiheit, Transparenz und Qualitätsstandards, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und über sie hinausgehen.
Ebenso wichtig sind uns nachhaltige Anbaumethoden, Wissensvermittlung zum bewussten Umgang sowie eine moderne, regional verankerte Cannabiskultur, die gesellschaftliche Verantwortung ernst nimmt.
Mitglied bei HolyGrow können ausschließlich Personen ab 21 Jahren mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland werden. Das ist strenger als das gesetzliche Mindestalter von 18 Jahren. Das Gesetz erlaubt zudem nur eine einzige Mitgliedschaft in einer Anbauvereinigung gleichzeitig — eine parallele Mitgliedschaft in einem weiteren Club ist ausgeschlossen.
Nach dem Aufnahmeantrag prüfen wir, ob du mindestens 21 Jahre alt bist, und deinen Wohnsitz anhand eines amtlichen Ausweisdokuments. Die Mitgliedschaft gilt für eine Mindestdauer von drei Monaten. Das ist die Dauer der Mitgliedschaft und keine Wartezeit bis zur ersten Weitergabe. Die Zahl der Mitglieder ist gesetzlich auf höchstens 500 begrenzt.
Das KCanG sieht eine Weitergabe an Mitglieder von höchstens 25 Gramm pro Tag und höchstens 50 Gramm pro Monat vor. HolyGrow gibt nur an Mitglieder ab 21 Jahren weiter. Die gesetzliche Sondergrenze für Personen zwischen 18 und 21 Jahren, 30 Gramm im Monat und höchstens 10 Prozent THC, gilt bei uns deshalb nicht.
Die Grenzen von 25 Gramm am Tag und 50 Gramm im Monat werden dokumentiert. Maßgeblich ist stets die jeweils geltende Gesetzesfassung.
Jede Pflanze wird vom Steckling bis zur Ernte dokumentiert. Wir arbeiten in kontrollierten Anbauräumen, verzichten auf unzulässige Pflanzenschutzmittel und legen Wert auf Schadstofffreiheit. Angaben zu Sorte und Wirkstoffgehalt werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bereitgestellt.
Jugendschutz ist keine Formalie, sondern Vereinszweck. Minderjährige haben weder Zugang zu unseren Räumen noch zu Cannabis. Wir benennen eine Präventionsbeauftragte oder einen Präventionsbeauftragten, informieren faktenbasiert über Risiken und vermitteln bei Bedarf an Beratungsstellen.
Wir setzen auf ressourcenschonende Technik, sparsame Bewässerung, energieeffiziente Beleuchtung und die Wiederverwendung von Substraten, wo es sinnvoll und zulässig ist. Nachhaltigkeit verstehen wir als laufenden Prozess, nicht als Endzustand.
Nein. Der Konsum ist in den Räumen und im unmittelbaren Umfeld der Anbauvereinigung nicht erlaubt. Ebenso gelten die gesetzlichen Konsumverbote in der Nähe von Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Spielplätzen und Sportstätten sowie in Fußgängerzonen zu bestimmten Zeiten.
[Diese Antwort ließ sich auf der Wix-Seite nicht aufklappen – bitte den Originaltext hier einsetzen. Inhaltlich gehört hierher: welche Daten bei Aufnahme und Weitergabe erhoben werden, wie lange sie gespeichert werden, wer darauf Zugriff hat und mit welcher Software sie verarbeitet werden.]
Vereinsinformation nach § 1 Nummer 13 KCanG. Diese Darstellung ist keine Werbung im Sinne des § 6 KCanG. Mitgliedschaft und Weitergabe ausschließlich an Personen ab 21 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland.